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Als der Mond aufging
Vorwort Charaktere Kapitel 1 Kapitel 2 Kapitel 3 Kapitel 4 Kapitel 5 Kapitel 6 Kapitel 6
VorwortBis Kapitel 4 kann man wunder folgendes Lied zur Einstimmung hören Vangelis - Tales of the Future (Blade Runner OST)
Hinweise zu der Geschichte
nach obenDie Charaktere
Rose Addison Taylor Nach obenKapitel 1
Die letzten Vorbereitungen Nun war es langsam soweit. Die letzten Tage brachen an, und so fing Rose an die letzten Sachen einzupacken, und sich von den wenigen Menschen die sie mochte zu verabschieden. Sie ging noch mal zu ihrer noch aktuellen Arbeitsstelle, offiziell hatte sie noch 2 Wochen Urlaub, aber natürlich waren diese nur Pro-Forma, sie brauchte die Zeit, für die letzten Vorbereitungen und um genau das zu tun was sie jetzt tat. Sie wusste dass ihre beiden liebsten Kollegen an diesem Tag noch Dienst hatten. Also betrat sie zum letzten Mal ihre Arbeitsstelle, der sie, trotz des Ärgers der vergangen Jahre, viel zu verdanken hatte. Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Diesen Satz hatte sie nur allzu oft gespürt, umso glücklicher war sie als sie endlich ihr Examen in den Händen hielt. Rose verabschiedete sich erst von ihrer Kollegin, die ihre Anleiterin gewesen war. Sie hatte die ganzen Jahre für sie mit Rat und Tat zur Seite gestanden, und eines wusste Rose, wäre sie nicht gewesen, hätte sie mit Sicherheit nicht so gut abgeschlossen. Rose umarmte sie noch ein letztes Mal, bedankte sich für alles und verabschiedete sich von ihr. Als nächstes ging sie zu ihrer Kollegin die so ein kleines bisschen wie eine Mama geworden ist. Sich von ihr und ihrer Herzlichen Art zu verabschieden tat ihr am meisten weh, doch es gab zum Glück Telefone. Als Rose das hinter sich gebracht hatte, winkte sie noch mal allen Kollegen zu und verließ das Haus. „Nein ich drehe mich nicht noch einmal um, das bringt Unglück!“, dachte sich Rose. Sie stieg in ihr Auto und fuhr in das zu Hause, das die letzten Jahre ihr ein Heim bot. Rose packte, und sortierte aus was das Zeugs hielt, schließlich wohnte sie zukünftig nicht mehr in einem großen Haus, sondern in einer kleinen Wohnung, in der sie ein bisschen mit dem Platz gucken musste. Innerlich war sie gespalten. Einerseits freute sie sich auf die Dinge die da kommen mögen, andererseits gab sie trotz der inneren Unzufriedenheit die sie hier verspürte, einiges auf. Ein wenig sentimental war sie, sie lies ihren Mann zurück. Der Mensch der als einziger bisher es vermag, die Geduld aufzubringen um die harte Schale die Rose sich zugelegt hatte, zu durchbrechen. Rose weinte bei dem Gedanken und sammelte weiter die Habseligkeiten ein. Was war Rose froh das ihr Mann arbeiten musste und so nicht sehen konnte, das es ihr das Herz zerbrach. Nach obenKapitel 2
Der letzte Tag An Schlaf war die letzten Tage nur wenig zu denken, dafür war ihr Kopf einfach zu voll. Angst hat sie eigentlich keine, nur einen ungeheuren Respekt der Zukunft gegenüber. Schließlich fängt sie noch mal ganz von vorne an. Klar, das hatte sie bereits schon öfters in ihrem Leben tun müssen, aber dieses Mal war es anders. Sie will sich dieses Mal nur auf wenig Hilfe verlassen und schon gar nicht wegen der Liebe wieder irgendwas entscheiden, bzw. Hals über Kopf. „Nein, dieses Mal stehe ich auf meinen eigenen Beinen, und entscheide wo sie hinlaufen!“, pflichtete Rose sich bei. Die Sonne war schon leicht aufgegangen, der Regen Tau noch auf den Blättern zu sehen und glitzerte im Schein des Sonnenlichts. In der Ferne hört man schon die Vögel zwitschern. Rose versucht jeden Augenblick in sich aufzusaugen. „Das war das Schöne an Sunset Valley,“ dachte sich Rose, „Wenn man hier aus dem Fenster rausguckt, dann sieht man die Felder, die Ruhe und solche Momente. So was werde ich in Bridgeport vermissen.“ Aber Bridgeport hat auch viele Vorzüge. Allein der Flair und das Gefühl wenn man sich umdreht dann hat man etwas verpasst, das man hier Locations fand, an denen man wunderbare Dinge erfahren kann, einfach Menschen begegnen und Dinge einkaufen, die man hier auf dem Lande nicht kaufen kann (So liebte Rose es, in einen Chinaladen Gewürze und gemüse einzukaufen). Rose steht auf und geht duschen. „Also eines werde ich sicher nicht vermissen,“ lachte Rose „eine Dusche die nach 10 min so eiskalt ist, das ich auch gleich ein Eisbad nehmen könnte!“ Als Rose fertig war, nimmt sie die Handtücher und packte sie in den Wäschekorb ihres Mannes, denn das sind Handtücher die ihm gehören. Rose zieht sich an, viel Auswahl hat sie ja nicht, denn alles war schon eingepackt. Sie geht noch mal jeden Winkel des Hauses ab, als erstes der Speicher (aber alles was hier noch steht gehörte ihm und seinen Eltern), guckt noch mal in die Wohnung der Schwiegereltern (manches ist mit der Zeit auch hier oben gelandet) und dann geht sie auch noch mal in die Wohnung die sie mit ihrem Mann bezog und schaut dort noch mal alles durch, das auch ja nichts zurück bleib. Zum Glück ist sie dafür alleine, denn ihr Mann musste arbeiten! Langsam durchschreitet Rose die Souterrain Wohnung, Zimmer für Zimmer, verweilt dort für eine Zeit, und rief sich die Erinnerungen hoch, die sie damit verbindet. Sie hat alles eingepackt, nichts ist mehr übrig geblieben. Rose fühlte, das ist ein Abschied für immer. Nach obenKapitel 3
Der letzte Abend, die letzte Nacht
An Schlaf ist diese Nacht ja nun wirklich nicht zu denken, das wusste Rose schon im Vorfeld. Also macht sie das einzige was ihr noch übrig bleibt, sie hat ihren Laptop noch stehen und kann somit wenigstens ein wenig surfen und chatten. Sie schreibt mit ihrer besten Freundin, die ebenfalls nicht schlafen konnte.
Rose weinte als sie die SMS bekommen hatte, und fing dann an einen Brief zu schreiben, den sie gerade beendet hatte:
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